„Komm mir nicht zu nahe“ , so das Motto des ersten Selbstverteidigungskurses für Senioren und Menschen mit Beeinträchtigung.
Zum ersten mal in der Vereinsgeschichte lud der Ju-Jutsu Club Heinsberg 1982 e.V. zu einem fünfwöchigen Seminar ein.

Als beim immer wieder gut besuchten Jugend und Erwachsenentraining sich der Altmeister und Vereinsbegründer Hermann Josef Siepmann 5. Dan Ju- Jutsu die Ehre gab um zuzusehen, dachte sich Vereinstrainer Roland Tillmanns 3.Dan, da müssen wir doch mal schauen, ob wir den wieder aktivieren können. Gesagt – getan , so dauerte es genau eine SMS und Hermann gab die zusage als Kursleiter den ersten Senioren Kurs zu führen.

Eine wirklich tolle Gruppe ist zustande gekommen , den Teilnehmern wurden Theoretische und Praktische Übungen erklärt um sich im Alltag besser zurecht zu finden. Der Justizbeamte im Ruhestand erklärte sympathisch wie man sich auch aus Gefahrensituationen im Vorfeld heraushalten kann. Auch das Wehren mit Alltagsgegenständen sowie das Herauswinden aus Griffen stand auf der Agenda.

Die Teilnehmer waren sehr interessiert und offen für die Darbietungen des Referenten. Siepmann betonte immer wieder „ Am besten nicht da sein wo es Ärger gibt“ er betonte immer wieder das die Hemmschwelle von Angreifern ins Bodenlose gesunken ist. „ Früher gab es mal Respekt vorm Alter , die Zeiten sind vorbei“ so der 71 jährige.

Am letzten Kurstag überreichte Tillmanns den Teilnehmern Urkunden mit Original Japanischem Siegel des Referenten und der erste Vorsitzende des Verein Thomas Böcker verabschiedete mit gesunden Getränken und noch gesünderen Keksen die Teilnehmer.

Zum Abschluss erschallte noch einmal wie an jedem Kurstag von allen Teilnehmern der Schlachtruf der Truppe „ Ich bin Stark…Ich bin kein Opfer…Komm mir nicht zu nahe !“ Unter tosendem Applaus war der Kurs beendet. Es wurde bereits nach einer Fortsetzung gefragt diese wird es definitiv geben.

Nach den nächsten Frauen Selbstverteidigungskursen „Starke Frauen für Heinsberg“, ab 2.6.2026 wird der nächst Senioren Kurs vorbereitet.

Zum Schutz der Teilnehmer haben wir auf ein Gruppenfoto verzichtet.